Wissenswertes rund um das Content Management

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Wie steigert man Joomla!s Marktanteil?

Marktanteile steigern

Joomla ist ein fantastisches Stück Software. Es ist extrem leistungsstark, superflexibel und sehr zuverlässig. Mit Joomla kannst du jede Art von Websites erstellen. Ich weiss das. Du weisst das sicher auch. Aber der Rest der Welt? Wohl kaum, was bedeutet, dass der Marktanteil von Joomla weiter sinkt. Die gute Nachricht ist: Ich kann etwas dagegen tun, und du auch.

Ich bin Holländerin. In unserem Land haben wir ein Sprichwort, das übersetzt heisst: «Man kann nicht lieben, was man nicht kennt». Viel zuwenig Leute kennen Joomla. Haben sie trotzdem davon gehört, unterschätzen sie oft das Potenzial und die Möglichkeiten. Daher ist es eine unserer wichtigsten Aufgaben, Joomla als ideale Lösung für die Erstellung von Websites voranzutreiben. Wenn du auch der Meinung bist, dass es eine zu grosse Aufgabe ist, um sie allein zu bewältigen, dann lies unbedingt weiter.

In einem früheren Leben war ich Strassenmusiker. Eines der Lieder, die ich gerne gesungen habe, war eigentlich ein Protestlied der Bürgerrechtsbewegung. Im Text heisst es: «Die Hände eines Mannes können kein Gefängnis niederreissen, die Hände zweier Männer können kein Gefängnis niederreissen, aber wenn zwei und zwei und fünfzig eine Million machen, werden wir sehen, dass dieser Tag irgendwann kommen wird, dass das geht».
Ich denke, wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass, wenn ich laut und stolz auf Joomla bin, und du bist es, und jeder, den wir kennen, wird unsere Gemeinschaft wachsen, die Zahl der Websites, die Joomla verwenden, wird wachsen, und damit wird auch der Marktanteil von Joomla wachsen.

Musst du nun ein Mitglied des Joomla-Marketing-Teams werden, um dies möglich zu machen? Warum nicht. Ich bin sicher, dass das Marketing-Team dich mit offenen Armen empfangen würde. Aber es ist kein Muss. Es gibt viele Dinge, die du ganz allein in diesem Moment tun kannst. Schauen wir zusammen, was für Möglichkeiten du hast.

Blogge über Joomla

Suche nach Möglichkeiten über Joomla zu schreiben. (So wie ich das hier grad mache…) Schreibe über Joomla’s Möglichkeiten, Themen zu den Erweiterungen, die Vorteile von Joomla oder was auch immer du darüber denkst, warum Joomla für dich und deine Agentur die richtige Lösung ist. Publiziere das auf der eigenen Website, schreibe was für das Joomla Magazin (wir würden uns sehr freuen).

Verwende deine Artikel für andere Websites wie medium.com, beteilige dich bei hackernoon.com oder dev.to (Beachte dabei, dass du den Link immer zurück zum Originalartikel setzt, damit der Backlink im Idealfall auch noch mithilft).

Erstelle Infografiken

Du bist kein Schreiberling? Wie wäre es mit der Erstellung von Infografiken für deine Website? Infografiken sind eine gute Möglichkeit, all die guten Sachen visuell darzustellen. Mach dir eine Liste mit allem, was dir an Joomla gefällt. Untermale es dann mit Zahlen oder etwas anderem und verwende dann ein Online-Tool, um eine beeindruckende Infografik daraus zu erstellen. Diese kannst du dann auf deiner Website veröffentlichen und in sozialen Medien teilen.

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Mache Videos

Okay, du hast bereits ein Beitrag geschrieben und Infografiken gemacht, und du willst mal etwas anderes machen. Oder du findest Infografiken nicht besonders toll und schreibst nicht gerne. Hast du jemals daran gedacht, ein Video darüber zu drehen, warum du Joomla verwendest? Wenn du professionelle Websites erstellst, kannst du ein kurzes Video machen, in dem du erklärst, wie du das genau gemacht hast. Du könntest darüber nachdenken, Videos im Tutorial-Stil über die Verwendung von Joomla oder den Joomla-Erweiterungen zu machen.

Nutze die sozialen Medien

Sobald du deinen Blog, den Joomla Magazin-Artikel, eine Infografik oder Video erstellt hast, ist es an der Zeit, es der ganzen Welt mitzuteilen. Sei nicht schüchtern! Das ist etwas, worauf du stolz sein kannst. Zögere nicht: Teile, teile, teile! Markiere die Joomla-Kanäle in jedem einzelnen deiner Beiträge und vergewissere dich, dass du sie mit Hashtags ausstattest.

Natürlich ist das etwas, dass du genauso gut mit den Beiträgen, Artikeln, Bildern und Videos anderer Leute machen kannst. Wenn du irgendwo über Joomla siehst, dass dir gefällt, dann teile es auf LinkedIn oder deiner LinkedIn-Firmenseite mit. Stelle es auf Facebook, sag den Leuten, warum es dir gefällt. Versuche bei deinen Followern die Neugierde zu wecken und sie dazu zu bringen, darauf zu antworten (oder es sogar erneut zu teilen). Tweet und retweet. Werde ein Joomfluencer!

Werde jetzt ein Joomfluenzer und teile diesen Artikel mit deiner ganzen #Joomla Twitter-Family! Damit kannst du beweisen, dass du diese Botschaft verstanden hast und sie in der Praxis auch anwenden kannst.

Sprich über Joomla

Die meisten Joomler die ich kenne, sind im Allgemeinen ziemlich bescheiden. In den meisten Fällen neigen wir bei Gesprächen über CMS dazu, uns kleiner zu machen, als wir wirklich sind, indem wir im Schatten dieses grossen Elefanten stehen, der… naja du weisst ja, wie er heisst. Leute, das ist so unnötig. Wir haben so viel, was für uns spricht. Das musst du akzeptieren. Sag doch einfach, dass du das beste CMS einsetzt, was für diese Aufgabe am Besten geeignet ist. Steigere dieses Vertrauen, indem alles, was du über Joomla… und die anderen Systeme weisst, (ja, du hast es richtig gelesen: es schadet wirklich nicht, sich mit den anderen verfügbaren Systemen vertraut zu machen) an andere weiterzugeben. Immer dann, wenn Gespräche über die Website-Erstellung entstehen, kannst du die Unterschiede und Ähnlichkeiten aus Expertensicht aufzeigen.

Solltest du zufällig zu den wenigen, nicht so bescheidenen Joomlern gehören, und du dich nicht scheust, im Rampenlicht zu stehen, umso besser. Trete hervor und verbreite die Nachricht. Halte Vorträge über Joomla in deiner Region, in der Schule deines Kindes, in der Bibliothek oder wo auch immer es Gelegenheiten für dich gibt. Oder, wenn dir dein «eigenes» Joomla-Publikum besser gefällt: Dann fange mit Präsentationen in deiner lokalen Joomla-Benutzergruppe oder anderen Joomla-Veranstaltungen an.

Unterrichte andere

Fühlst du dich beim Wissensaustausch so richtig wohl? Fantastisch! Dann kannst du dazu beitragen, eine ganz neue Gruppe von Joomla-Fans zu schaffen. Und wie? Indem du unterrichtest. Vielleicht kannst du Kinder in der Schule unterrichten oder im Gemeindezentrum deiner Umgebung, lokalen Computergruppen, Coding-für-Kinder-Gruppen, Coding-für-Frauen-Gruppen oder was immer in deinem Umfeld verfügbar ist. 

Oder mache einen Crashkurs oder einen Sommerkurs an einer Fachhochschule oder Universität. Solltest du Ideen zur Ausbildung von Joomla haben, aber nicht wissen, wo du anfangen sollst, kannst du dich an die Joomla Education Outreach Working Group wenden.

Trage T-Shirts

Wusstest du, dass Joomla einen Shop mit tollen Sachen hat? Wir verkaufen T-Shirts, Sweatshirts, Kapuzenpullover und sogar Tassen, mit denen du deine Joomla-Begeisterung verbreiten kannst. Ich persönlich bin ein grosser Fan der „Wir beherrschen das Web, machen mehr aus Joomla“ Goodies. 

Gib dein ein Statement ab, trag dein Joomla T-Shirt (in der Öffentlichkeit, d.h. natürlich nicht als Nachthemd) und ermutige andere, dies genauso zu tun. Auf diese Weise kannst du nicht nur auf einfache Weise zeigen, wie stolz du bist, sondern du unterstützt auch Joomla finanziell: Die Einnahmen aus den Verkäufen fliessen direkt zurück ins Projekt.

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Verwalte deine Joomla!-Sites selber

Teile Fallbeispiele

Auch wenn das alles, was da oben geschrieben steht, nicht wirklich dein Fall ist (oh komm schon, zieh wenigstens das T-Shirt an!), gibt es immer noch Dinge, die du tun kannst. Eine davon ist, dass du deine Arbeit für dich sprechen lässt. Bist du mit den Projekten, die du mit Joomla realisiert hast, zufrieden? Dann registriere deine Websites im Joomla Showcase Directory, damit die Leute sehen können, was Joomla auf Lager hat. Natürlich kannst du auch ein eigenes Portfolio auf deiner Website erstellen.

Falls du eine Agentur hast und ein bisschen Zeit, kannst du Demoseiten erstellen, die all die coolen Dinge zeigen, die man mit Joomla machen kann. Lass sie ansprechend und attraktiv aussehen. Und setze immer «Powered by Joomla» auf jede einzelne Seite.

Hilf anderen Menschen

Vielleicht fragst du dich jetzt: Was hat das Helfen von Menschen mit der Erhöhung des Marktanteils zu tun? Nun, es dreht sich alles um Gemeinschaft und Vertrauen. 

Nimm zum Beispiel Forumsbeiträge. Wenn du dir zum Ziel setzt, jede Woche ein paar Forenbeiträge über Joomla zu beantworten, hilfst du nicht nur der Person, die dir die Frage stellt, sondern du förderst dabei auch die Sichtbarkeit von Joomla. Es zeigt, wie freundlich und offen die Joomla! Community sein kann. 

Das sind also drei gute Dinge in einem! Vielleicht erweiterst du sogar deinen Horizont, indem du Fragen zu Joomla auf stackexchange.com oder Quora beantwortest. Je mehr gute Dinge über Joomla, desto mehr Vertrauen. Und je mehr Vertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Leute Joomla ausprobieren werden.

Beteilige dich!

Das waren also ein paar Tipps, was du selbst tun kannst. Aber vielleicht willst du das nicht alleine tun. Das verstehe ich. Joomla bedeutet «alle zusammen», also warum es alleine machen? Wenn du gerne Teil eines Teams sein möchtest (und seien wir ehrlich, von Zeit zu Zeit wollen wir alle das Gefühl haben, Teil von etwas Grösserem zu sein) oder etwas gemeinsam mit anderen machen wollen, gibt es viele Dinge, bei denen du helfen kannst.

Vielleicht möchtest du einer lokalen Joomla-Benutzergruppe beitreten (oder wenn es sie noch nicht gibt: ergreife die Initiative, und gründe eine).

Eine Benutzergruppe ist ein grossartiger Ort, um andere Joomler zu treffen, Wissen auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen.

Du kannst auch an den Pizza Bugs & Fun Events teilnehmen. Hilf beim Testen von Patches, die Bugs beheben, und meistens reicht es aus, sich im Backend von Joomla auszukennen, um zu helfen.

Während des Covid-19 haben wir die Veranstaltungen Bugs & Fun @ Home gestartet, die jeden Samstag stattfinden.

Wenn du eher ein Sprachmensch bist, kannst du bei der Übersetzung von Joomla in deine Sprache helfen oder beim Schreiben an der Joomla Dokumentation helfen.

Solltest du das Gegenteil eines Sprachmenschen sein und das einzige, was du gerne schreibst, Code ist, wäre deine Hilfe ebenfalls sehr willkommen. Tritt dem Bug Squad bei oder beteilige dich am Code für die nächste Joomla-Version.

Die Teilnahme an einer Joomla-Veranstaltung oder -Konferenzen (ich bin sicher, dass sie wiederkommen werden, sobald die Covid-19-Pandemie endlich vorbei ist) oder sogar die Organisation einer solchen ist auch eine gute Möglichkeit, Leute zu treffen, eine Menge zu lernen und die Joomla-Begeisterung zu teilen.

Kennst du weitere Wege?

Dies sind ein paar Vorschläge, die du selber tun kannst, um die Beliebtheit und den damit verbundenen Marktanteil von Joomla steigern kannst.

Hast du selber Vorschläge, wie man die Beliebtheit von Joomla steigern kann? Teile deine Ideen mit uns! Schreibe einen Artikel darüber oder kontaktiere uns mit deinen Vorschlägen. Denke nicht, dass deine Ideen zu klein oder unbedeutend sind: zwei und zwei und fünfzig machen schliesslich eine Million. Gemeinsam können wir es schaffen!

Quelle: Joomla Magazin, Ausgabe September 2020

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Eine Antwort

  1. Ein wichtiger Grund für die sinkenden Marktanteile von Joomla (das ist meine feste Überzeugung): die Standardinstallation von «Joomla 3.x» und leider auch von «Joomla 4 Beta 5» wirkt sehr altbacken und ist nicht praxistauglich. Konkret: das Template Protostar bzw. Cassiopeia, die Beispielbeiträge, die Module, die Navigation, … alles!

    Wer eine neue Webseite erstellen und ein CMS evaluieren muss, wird möglicherweise einfach mal schauen, welches CMS am verbreitetsten ist und sich ohne weiteres dafür entscheiden. Bei dieser Zielgruppe hat Joomla wohl keine Chance.

    Dann dürfte es aber Webmaster geben, die die 2-3 verbreitetsten CMS herunterladen und je eine Testinstallation machen. Wer von dieser Zielgruppe sich für Joomla entscheidet, muss schon ziemlich abgebrüht sein! Was sich einem bei «Joomla out of the box» präsentiert, sieht nach Webdesign des letzten Jahrhunderts aus und ist nach meiner Meinung in der Praxis unbrauchbar.

    Die Standard-Installation eines CMS muss attraktiv und zeitgemäss aussehen, sodass man sofort Lust bekommt, ein paar Testbeiträge mit eigenem Text zu füllen, ein paar Test-Bilder durch eigene zu ersetzen und ein paar Test-Menüeinträge auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit gross, dass man bei Joomla bleibt. Denn vieles im Back-End von Joomla finde ich angenehmer und übersichtlicher als bei anderen CMS.

    Ich bin grosser Fan von Joomla und möchte wirklich sehr gerne dazu beitragen, dass die Verbreitung wieder zunimmt.

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