Joomla 4.0 und wie weiter mit der Entwicklung?

a42a2aa6c7440291c38ba9adc5892a56

Zur Zeit ist eine äusserst spannende und zukunftsweisende Diskussion über die Richtung der Joomla!-Entwicklung im Gang.

Wie sich Joomla bis und mit LTS 3.5 entwickeln soll, scheint grösstenteils ziemlich klar zu sein. Doch was ist nachher? Wie sollen künftige Versionen wie die STS Version 4.0 aussehen?

Eine offensichtlich zentrale Rolle spielt dabei die Frage, ob man die in Joomla 1.7 eingeführte Platform wieder ins CMS zurückführen soll und ob das Joomla-Framework weiter ausgebaut werden sollte?

In einer schnellebigen Zeit, in der auch die Webentwicklung immer kürzere Entwicklungszyklen erlebt und laufend neue Technologien und Methoden entwickelt, muss man auf der Hut sein, den Anschluss nicht zu verpassen.

Das geht dem Joomla-Projekt nicht anders. Liess man sich von Joomla 1.0 zu 1.5 (Erschienen: 22. Januar 2008fast drei Jahre für die Entwicklung Zeit, gehören heute Halbjahres-Zyklen zum Standard. Will man den Anschluss nicht verpassen, muss man sich laufend hinterfragen, ob man das Richtige überhaupt noch richtig macht?

Gerade unter den Entwicklern ist nun eine heftige Diskussion entbrannt, wie denn die künftige Programm-Architektur von Joomla auszusehen hat. Wir erinnern uns. Im Jahr 2008 mit der Einführung von Joomla 1.5 hielt gleichzeitig auch das sog. Joomla-Framework im CMS Einzug. Für den Anwender kaum erkennbar, aber für die Entwickler eine wichtige Sache.

Ein weiterer richtungsweisender Schritt passierte 2011 mit der Einführung der Platform 11.1 in der Joomla 1.7. Die aktuelle Joomla 2.5 wird mit eben dieser Platform betrieben. Der Vorteil ist, dass die Entwickler sich auf zwei Schwerpunkte konzentrieren.

    • Platform-Entwicklung: die besonders für die Entwickler richtungsweisend ist, aber von den Anwendern kaum wahrgenommen wird
    • CMS-Entwicklung: das was die Anwender zu sehen bekommen und was sie in ihrer täglichen Arbeit mit dem CMS verwenden

Zudem kann die Platform nicht nur für das Joomla-CMS, sondern auch für andere PHP-Anwendungen eingesetzt werden. Die Platform ist der Motor und das CMS ist das Chassis dieses Autos.

Wichtig zu wissen: Das Framework ist ein Tool (Werkzeug) und das CMS ist ein Produkt. Heute sind das zwei komplett eigenständige Entwicklungszweige, die sich auch unterschiedlich weiterentwickeln (z.B. eigene Versionnummerierung, eigene Releasedaten- und Häufigkeit usw).

Die aktuelle Diskussion, die von Michael Babker angestossen wurde, behandet vor allem die Frage: soll Joomla! weiter mit der Platform betrieben oder wieder mit dem Framework betrieben werden? Und darf/soll das Framework weiterhin Joomla-Framework heissen oder soll es einen eigenen Namen erhalten und völlig unabhängig weiterentwickelt werden.

Was ist deine Meinung? Soll man die Platform wieder in den Joomla-Kern zurückführen und wieder das Joomla-Framework weiterentwickeln? Oder gäbe es noch eine andere, bessere Lösung?

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email

Das könnte dich auch interessieren...

Atum vs. Khonsu

Welches Admin-UI soll es denn sein?

Als ich über Atum und Khonsu vor einigen Monaten berichtet hatte, ahnte ich nicht, was es für Diskussionen nach sich ziehen wird. Ich finde es ein gutes Zeichen und in diesem Artikel sage ich dir warum.

Weiterlesen »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

?
Diese Website verwendet Cookies und Google Analytics​. GA Tracking abschaltenGA Tracking erlauben.
×

Willkommen zurück, wir haben dich vermisst

Bitte anmelden, um alle Inhalte werbefrei lesen zu können.

Registrieren | Passwort vergessen?